Software und Datenauswertung für Galvanikanlagen

Die meisten Betriebe zeichnen längst genug auf, um Ausschuss früher zu erkennen — nur ausgewertet wird es nicht. Der Einstieg ist deshalb kein Software-Projekt, sondern ein halber Tag vor Ort: Er zeigt, wo bei Ihnen das größte Potenzial liegt und ob Ihre Daten es tragen. Alles Weitere entscheiden Sie danach, Schritt für Schritt und jeweils einzeln beauftragt.

Die Standortanalyse

Ein halber Tag in Ihrem Betrieb, und Sie wissen, welche Anwendungsfälle sich für Sie rechnen — jeder mit einer Zahl in Euro pro Jahr — und bei welchen Ihrer Anlagen die Datenlage dafür ausreicht. Sie bekommen eine belastbare Grundlage statt einer Schätzung. Und die Übersicht gehört Ihnen, auch wenn Sie danach nicht weitermachen.

  1. Vorgespräch onlineWir klären vorab, welche Anlagen überhaupt in Frage kommen und wen Sie dazuholen sollten. So ist der Tag vor Ort keine Kennenlernrunde mehr.
  2. Rundgang durch die AnlagenAnlage für Anlage nehmen wir vier Kriterien auf: was aufgezeichnet wird, in welcher Auflösung, wie zuverlässig — und was ein Fehler dort kostet.
  3. Gespräche mit Ihren LeutenJe etwa eine Stunde mit Instandhaltung und Qualitätssicherung. Die beiden wissen, welche Störungen sich wiederholen und welche wirklich weh tun. Diese Information steht in keiner Datenbank.
  4. Auswertung am selben AbendSolange die Eindrücke frisch sind. Aus Kriterien und Gesprächen entsteht das Potenzialbild.
  5. AbschlussrundeWir gehen das Ergebnis gemeinsam durch, bevor es ein Dokument wird — damit nichts drinsteht, das Sie anders sehen.

Neun Bausteine — Sie beauftragen einzeln

Kein Paket und keine Plattform, die erst einmal aufgebaut werden muss. Jeder Baustein steht für sich, und keiner setzt voraus, dass Sie den nächsten auch nehmen.

Verstehen

1 · Standortanalyse

Ein halber Tag vor Ort. Wo liegt Ihr größtes Potenzial, und tragen Ihre Daten es? Beschrieben im Abschnitt darüber.

2 · Datenlandkarte

Welche Systeme zeichnen bei Ihnen was auf — Prozessleitsystem, Laborsoftware, Gleichrichter, Excel-Listen? Sie bekommen eine Übersicht, was zusammenpasst, was doppelt geführt wird und wo eine Lücke sitzt.

Beweisen

3 · Diagnose an Ihren Daten

Sie sehen an Ihren eigenen Messwerten, ob die Spur wirklich da ist — ohne Eingriff in den laufenden Betrieb. Am Ende steht ein ehrliches Ja oder Nein.

4 · Anbindung über definierte Exporte

Statt einer Schnittstelle in Ihre Steuerung genügen vereinbarte Exporte aus den Systemen, die Sie ohnehin betreiben. Kein Datenplattform-Vorprojekt, keine Abhängigkeit von Ihrer IT-Roadmap.

Umsetzen

5 · Optimierungsprojekte

Aus dem Potenzialbild werden Projekte: Chemieeinsatz, Ressourcen- und Energieverbrauch, Automatisierungsgrad. Ich begleite sie fachlich von der Zieldefinition bis zur Wirkungskontrolle.

6 · Ausschreibungen vorbereiten

Wenn Sensorik, Automatisierung oder ein IT-Dienstleister gebraucht wird: Ich formuliere die fachlichen Anforderungen und mache die Angebote vergleichbar. Sie beauftragen und verhandeln selbst.

Betreiben

7 · Laufende Überwachung

Auffälligkeiten werden erkannt, während die Ware noch bei Ihnen im Haus ist. Läuft lokal auf abgeschotteter Hardware, ohne Cloud-Upload. Abgerechnet je überwachter Anlage.

8 · Berichte und Erfolgskontrolle

Auswertungen für Qualitätssicherung, Audits, Reklamationsgespräche und Förderanträge. Und die Antwort auf die Frage, ob die Maßnahme aus Baustein 5 tatsächlich gewirkt hat.

9 · Dediziertes Prüfmodul

An der einen Stelle, an der ein Fehler das Haus nicht verlassen darf, ein eigens dafür entwickeltes Modul — abgestimmt auf Ihr Teil, Ihre Anlage, Ihren kritischen Fehler.

Befähigen

Zusätzlich · KI-Werkzeuge und Datenschutz

Welche KI-Werkzeuge sich in Ihrer Datenverarbeitung lohnen, welche Daten dabei wohin dürfen, und wie Sie das nachweisbar absichern. Konkrete Anwendungsfälle statt Grundsatzdebatte.

Zusätzlich · Schulung Ihrer Fachleute

Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lernen, mit der automatisierten Datenverarbeitung selbst umzugehen — bis hin zu eigenen kleinen Auswertungen. Ziel ist, dass Sie mich dafür nicht brauchen.

Was ich nicht mache

Ich bin Galvanikmeister und Materialphysiker, kein allgemeiner Digitalisierungsberater. Fremde Gewerke führe ich nicht — ich benenne, was fachlich gebraucht wird, und verweise weiter. Ich verkaufe keine Hardware und verdiene an keiner Anschaffung mit. Und ich verkaufe kein Datenplattform-Vorprojekt als Voraussetzung: Der Nachweis läuft auf dem Datenstand, den Sie heute schon haben.

Wo Sie stehen, klärt sich in einer Stunde

Im Erstgespräch schildern Sie Ihre Situation und bekommen eine belastbare Einschätzung, ob sich der Aufwand für Ihren Betrieb überhaupt lohnt. Passt es nicht, wissen Sie das nach dieser Stunde — nicht nach drei Monaten. Für österreichische Betriebe können Förderungen die Kosten der späteren Schritte deutlich senken.

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