Die meisten Galvanikbetriebe zeichnen längst genug auf, um Fehler früher zu erkennen — ausgewertet wird es nicht. Der Einstieg ist deshalb kein Software-Projekt, sondern ein Tag im Werk — vor Ort oder per Video. Danach wissen Sie, wo Einsparpotenziale und lohnende KI-Anwendungsfälle liegen — und welche Ihrer Anlagen die Daten dafür liefern.
Alle Preise netto, zuzüglich Umsatzsteuer. Das Angebot richtet sich an Unternehmen.
Der Einstieg
Die Standortanalyse
Vier bis sechs kurze Online-Gespräche mit Ihren Fachbereichen, dann ein Tag im Werk — vor Ort oder per Video, wie es Ihnen passt. Für Ihre Leute ist das zusammen rund ein halber Tag. Am Ende steht die Landkarte Ihres Standorts: welche Anlagen was liefern, wo die größten Hebel sitzen und in welcher Größenordnung. Die Übersicht gehört Ihnen, auch wenn Sie danach nicht weitermachen.
ONLINE · KOSTENLOSErstgesprächWorum es geht, was Sie erwarten, welche Anlagen in Frage kommen. Sie nennen uns dabei nur, wer Ihre Fachbereiche vertritt — die Termine vereinbaren wir danach gemeinsam nach deren Verfügbarkeit.
VOR DEM ERSTEN DATENAUSTAUSCHNDABeidseitig, drei Jahre Geheimhaltung — verbindlich, bevor eine einzige Datei Ihr Haus verlässt. Beim Einstieg ist sie im Angebot enthalten, auf Wunsch zusätzlich als eigene Vereinbarung. Vorab lesen (PDF)
ONLINE · JE RUND 45 MINUTENVier bis sechs VorgesprächeMit Verfahrenstechnik, Instandhaltung, Qualität und Produktion; bei Bedarf zusätzlich Betriebsleitung und IT. Einzeltermine, keine gemeinsame Runde — jeder wird einzeln nach der Verfügbarkeit des Beteiligten vereinbart, verteilbar über zwei Wochen. Ihre Leute schildern, was wiederkehrend Ärger macht; diese Information steht in keiner Datenbank.
VOR ORT ODER PER VIDEO · FÜR SIE EIN HALBER TAGRundgang und WorkshopZuerst der Rundgang mit einer Begleitperson: Anlagen, Steuerungen, Sensorik, Dosierung, was tatsächlich aufgezeichnet wird. Danach zwei Stunden Workshop mit Ihren Führungskräften — Anlagen, Systeme und Potenziale werden gemeinsam sortiert. Das ist der einzige Termin, für den mehrere Ihrer Leute gleichzeitig Zeit brauchen. Bei weiter Anreise läuft der Rundgang als begleitete Videoführung, der Workshop am gemeinsamen Board — das Ergebnis ist dasselbe.
DIREKT IM ANSCHLUSS · EINE STUNDEAbschlussrundeWir gehen das Ergebnis gemeinsam durch und legen die Schwerpunkte fest, bevor es ein Dokument wird — damit nichts drinsteht, das Sie anders sehen.
DANACHSchriftlicher BefundStandort-Landkarte, Datenampel je Anlage, Potenzialbild und eine klare Empfehlung, welcher nächste Schritt sich für Sie lohnt — oder ob keiner.
Ob fünf Anlagen oder zwanzig — der Preis bleibt derselbe.
In die Übersicht kommen alle Ihre Anlagen. In die Tiefe gehen wir bei ein bis zwei Fokusanlagen, ausgewählt nach der besten Datenlage und nach dem, was Ihnen aktuell tatsächlich weh tut.
Der kurze Weg
Wenn Ihre Daten schon vorliegen
Zeichnen Steuerung und Qualitätssicherung bei Ihnen ohnehin auf und wissen Sie, welche Frage Sie beantwortet haben wollen? Dann braucht es keine Bestandsaufnahme im Werk. Wir gehen direkt an die Auswertung — zum selben Preis wie die Standortanalyse, es ist derselbe Einstieg ohne Umweg.
1 · Erstgespräch
30 Minuten, kostenlos. Welche Frage soll beantwortet werden — und liegen die Daten dafür vor.
2 · Geheimhaltung
Beidseitig und verbindlich, bevor eine einzige Datei Ihr Haus verlässt — im Angebot enthalten, auf Wunsch zusätzlich als eigene Vereinbarung. Muster lesen
3 · Datenklärung
Ein Termin mit Ihrer IT am Bildschirm: welche Tabellen, welcher Zeitraum, welches Format. Meist eine Stunde.
4 · Übergabe
Über eine Ablage, die Sie bereitstellen. Die Daten bleiben in Ihrer Hand, den Zugang entziehen Sie jederzeit.
5 · Auswertung
Rund drei Wochen: Soll gegen Ist, Abweichungen markiert und mit dem Qualitätsergebnis verknüpft.
6 · Nachbesprechung
Befund, Größenordnung des Potenzials — und wo Ihre Daten heute nicht ausreichen.
Ergebnisoffen — und das ist so gemeint.
Zeigt die Auswertung keinen belastbaren Zusammenhang, wissen Sie danach, woran es liegt. Ist dagegen noch offen, welche Ihrer Anlagen überhaupt auswertbare Daten liefern, ist die Standortanalyse der bessere Einstieg.
Jedes Feld wird mit Ihren Zahlen bewertet — der Rechenweg steht im Befund. Weil der Blick bewusst auf Übersicht angelegt ist, bekommen Sie Größenordnungen mit Bandbreite, keine auf den Euro gerechneten Geschäftsfälle. Die entstehen im nächsten Schritt, wenn Sie ihn wollen. Womit sich jedes Feld angehen lässt, steht im Beispiel-Befund — von der Auffälligkeitserkennung in Ihren Prozessdaten bis zu Sprachmodellen, die Ihr Haus nicht verlassen.
FELD 1
Fehlerkosten
Sporadisch wiederkehrende Fehler, die viel Geld kosten und trotzdem nur abgestellt statt verstanden werden — weil im Tagesgeschäft die Zeit für eine echte Ursachenanalyse fehlt.
Ihre Bezugsgröße: Ausschuss- und Nacharbeitskosten pro JahrFELD 2
Chemie und Entsorgung
Verbrauch und Entsorgung in der Prozessführung. Wo wird nachdosiert, ohne dass jemand weiß, ob es nötig war — und was kostet das über ein Jahr gerechnet?
Ihre Bezugsgröße: Chemie- und Entsorgungskosten pro JahrFELD 3
Automatisierungsgrad
Manuelle Wartungsplanung, manuelle Nachdosierung, Listen auf Papier. Vieles davon ist seit Jahren automatisierbar und bindet trotzdem jede Woche Stunden Ihrer Fachkräfte.
Ihre Bezugsgröße: gebundene Stunden und PersonalressourcenFELD 4
KI-Kompetenz im Haus
Welche Daten dürfen in eine Cloud, und welche müssen im Haus bleiben — Rezepturen und Messwerte zum Beispiel? Für die gibt es lokal betriebene Sprachmodelle. Ohne ein kleines Kernteam bleibt es sonst bei Einzelversuchen.
Ihre Bezugsgröße: Zeitaufwand für Suche und Doppelarbeit heute
Was daraus gebaut wird
Sieben Anwendungen, die in Galvaniken immer wieder gebraucht werden
Jede davon läuft auf Daten, die Ihre Anlagen heute schon schreiben —
Steuerungsprotokolle, Sensorwerte, Schichtdickenmessungen, Sicherungsdateien. Welche für
Sie zuerst lohnt, entscheidet der Befund.
Der Fehler, den man dem Teil nicht ansieht
Manche Muster erzeugen einen Mangel, der erst beim Kunden auffällt — und dann eine
Rückholaktion auslöst. Über die normalen Fehlermeldungen der Anlage sind sie nicht
erkennbar. Die Auswertung meldet sie am selben Tag, die Charge lässt sich
zurückverfolgen und vor dem Versand prüfen.
Der Chargennachweis in Minuten
Schichtdicken, Ströme, Badwerte — Ihre Anlagen erfassen das ohnehin, nur nicht auf
Knopfdruck abrufbar. Kommt die Anfrage eines Automobilkunden, entsteht der
Nachweis für eine Charge in Minuten statt nach stundenlanger Suche.
Frühwarnung, die den Richtigen erreicht
Auslaufende Bäder und Störungen passieren nachts und am Wochenende. Eine
Anwendung auf Ihrem Server holt die Daten alle paar Minuten ab und meldet
Auffälligkeiten per Mail oder SMS an die Bereitschaft — mit Klartext dazu, was
zusammenkam und worum zu prüfen ist.
Weniger Meldungen, dafür die richtigen
In vielen Steuerungen liegen zehntausende Warnungen. Wer jede Minute fünf davon
bekommt, klickt sie weg — auch die zwei pro Tag, die zählen. Die Meldungen werden
ausgewertet und mit Ihnen sortiert: die wichtigen nach vorn, der Rest
nachvollziehbar in den Hintergrund.
Wartung nach Bedarf statt nach Kalender
Wie beim Auto: feste Intervalle dort, wo sie passen — und dort, wo die Produktion
schwankt, ausgelöst durch gefahrene Chargen, Quadratmeter oder Durchflussmenge.
Diese Werte liegen meist schon vor. Betriebe sparen damit spürbar Wartungsaufwand,
weil gewartet wird, was Wartung braucht.
Die Sonde, die falsch misst
Verkrustet, dekalibriert, beschädigt — die Sonde meldet sich nicht als defekt,
sie liefert weiter Werte. Die Auswertung benennt, welche Messstellen heute
zuerst zu prüfen sind, ohne einen einzigen zusätzlichen Sensor.
Woran das
erkannt wird.
Der Nachweis, dass Ihre Maßnahmen greifen
Ein Betrieb beschließt, die Kontakte regelmäßig zu schleifen. Ob es geschieht und
ob es wirkt, steht in denselben Protokollen — bisher sieht es niemand. Daraus
entstehen monatliche Kennzahlen zu jedem Verbesserungsprojekt, für die
Geschäftsführung auf einen Blick.
Für Wartungspläne, Prüflisten und Sicherheitsroutinen braucht es oft
gar keine neue Software — die Microsoft-Werkzeuge in Ihrem Haus tragen das,
inklusive Eintrag per Handy. Was fehlt, ist selten das Programm, sondern der Aufbau
dahinter.
Nach der Analyse
Drei mögliche Ergebnisse — und mit jedem können Sie weiterarbeiten
Die Standortanalyse ist eine abgeschlossene Leistung. Auch das Ergebnis „Ihre Datenlage trägt es derzeit nicht" ist ein Ergebnis — und es erspart Ihnen eine Fehlinvestition, die deutlich teurer gewesen wäre.
Drei Wege sind möglich, und welcher es wird, steht am Ende des Tages fest — gemeinsam in der Abschlussrunde, bevor irgendetwas zu Papier gebracht wird:
·Das Vorprojekt, wenn die Daten tragen — ein ausgewählter Anwendungsfall an Ihren echten Daten, bis ein belegter Nachweis steht. Erst hier entstehen belastbare Zahlen, und spätestens jetzt holen wir Ihre IT dazu. ▶ Die Anwendung in Aktion ansehen
·Ein Fahrplan, wenn die Daten noch nicht tragen — was Ihr Standort braucht, um die Datenverfügbarkeit zu erhöhen, in welcher Reihenfolge. Kein Ersatzangebot, sondern das, was vorher dran ist.
·Ein breiterer Rahmen, wenn das Thema über die Anlagen hinausgeht — mit Bereichsgesprächen, Workshops und einer bewerteten Prioritätenliste für Ihre Leitung.
Die Standortanalyse ist in jedem Fall abgeschlossen — Sie zahlen keinen Folgeschritt, um ein Ergebnis zu bekommen.
Und was kostet die Umsetzung danach? Sie wird nach Aufwand kalkuliert und als Festpreis vereinbart, bevor Sie zusagen — kein offener Stundenzettel. Ziel ist das Drei- bis Vierfache der Investition an Einsparung pro Jahr, bezogen auf die ausgewählten Anwendungsfälle. Zur Einordnung: Bei Energie, Wasser, Anodenmetall, Chemikalien und Entsorgung liegt das Einsparpotenzial je Anlage und Jahr in der Größenordnung von 60.000 bis 90.000 € — ein Potenzial, keine Zusage. Was davon bei Ihnen erreichbar ist, beziffert der Befund.
Das übrige Portfolio
Was Sie außerdem beauftragen können
Alles davon wird einzeln beauftragt, und nichts setzt voraus, dass Sie
den nächsten Schritt auch nehmen. Die meisten dieser Themen kommen ohnehin erst aus der
Standortanalyse heraus.
Umsetzen und begleiten — aus einem Potenzialfeld wird ein Projekt: fachliche
Führung bis zur Lösung, Aufgaben und Termine im Blick, alle zwei Wochen ein
Statusbericht für die Geschäftsführung. Das entlastet Ihre Leute genau dort, wo
interne Projekte sonst liegen bleiben.
Ausschreibungen vorbereiten — wenn Sensorik, Automatisierung oder ein
IT-Dienstleister gebraucht wird: Anforderungen formuliert, Angebote vergleichbar.
Beauftragt und verhandelt wird von Ihnen.
Datenlandkarte — welche Systeme zeichnen bei Ihnen was auf, was wird doppelt
geführt, wo sitzt eine Lücke.
Wissen verfügbar machen — Arbeitsanweisungen, Ansatzvorschriften und
Fachliteratur werden abfragbar: Wer eine Störung eingrenzen will, fragt in eigenen
Worten und bekommt die Stelle aus Ihren eigenen Unterlagen. Läuft auf Ihrem Server
oder in einem europäischen Datenraum — nicht auf einem Privatzugang. Hilft dort, wo
Erfahrung mit einzelnen Personen aus dem Haus geht.
Sollkurve statt Stichprobe — für Standorte mit dichter Datenlage: Aus
Warendurchsatz, Amperestunden und Standzeit wird der erwartete Konzentrationsverlauf
eines Bades gerechnet und gegen die Analytik gestellt. Weicht er ab, wird gemeldet,
bevor die Charge auffällt.
Laufender Betrieb — die Auswertung läuft weiter, abgerechnet je überwachter
Anlage, auf Ihrer Hardware und ohne KI-Cloud. Modellpflege inklusive, damit die
Erkennung nicht mit der Zeit abdriftet.
Wo die Grenzen liegen
Ihr Ansprechpartner ist Galvanikmeister und Materialphysiker — Sie müssen niemandem Ihren Prozess erklären, aber Sie bekommen auch keinen allgemeinen Digitalisierungsberater. Fremde Gewerke werden benannt und weiterverwiesen, nicht koordiniert. Hardware wird Ihnen keine verkauft, und an keiner Anschaffung wird mitverdient. Und Sie brauchen kein Datenplattform-Vorprojekt als Voraussetzung: Der Nachweis läuft auf dem Datenstand, den Sie heute schon haben.
Drei Dinge, die
bewusst nicht zum Angebot gehören. Eine Auswertung ist nicht der erste
Schritt: Wo eine Dosierung noch von Hand nachgeschärft wird, gehört zuerst der
Regelkreis geschlossen — das nimmt den Großteil der Schwankung heraus, und erst
darüber lohnt eine Überwachung. Es wird keine Datenplattform gebaut. Ein
Datenlager kostet im Aufbau schnell sechsstellig und danach jedes Jahr weiter; was
die kleine Lösung für die zwei, drei teuersten Bäder kostet, steht daneben — und
meistens gewinnt sie. Und Abstellmaßnahmen sind technisch, nicht organisatorisch:
ein anderer Parameter im Rezept, mehr Durchfluss in der Spüle, langlebigere
Sensorik — statt einer weiteren Kontrolle, die jemand zusätzlich erledigen muss.
Und wenn Sie lieber
Ihre eigenen Leute befähigen wollen, statt eine Auswertung zu beauftragen: Das ist
die Datenwerkstatt
— derselbe Prozess, nur bauen ihn Ihre Fachkräfte selbst.
Was zuerst gefragt wird
Acht Fragen, acht Antworten
Wie viel Zeit kostet uns das? Wir haben keine freien Leute.
Beim letzten Projekt lag der Aufwand des Kundenteams über drei Monate
unter zwanzig Stunden insgesamt: alle ein bis eineinhalb Monate
zwanzig Minuten aus der Morgenbesprechung — Verfahrenstechnik,
Instandhaltung, Qualität, Produktion, Geschäftsführung an einem Tisch.
Dazu eine Person bei Ihnen als Ansprechpartner, ein bis zwei Stunden die
Woche, im Wesentlichen um zu prüfen, ob die Auswertungen fachlich stimmen.
Entwickelt wird von jemandem, der die Daten selbst lesen kann — dadurch
bleibt Ihr Aufwand klein.
Müssen wir vorher unsere Daten in Ordnung bringen?
Nein. Gearbeitet wird auf dem Stand, den Sie heute haben — und der ist fast
überall gemischt: Protokolle der Anlagensteuerung, Sensorwerte, Messwerte aus
dem Röntgen, Aufträge im ERP. Vieles davon liegt bereits in
Sicherungsdateien, ohne dass jemand es nutzt.
Der umgekehrte Weg — erst alles in ein großes System zusammenführen — ist der
teure. In der Automobilindustrie sind so Plattformen entstanden, die
hinterher niemand mehr bedienen konnte. Wo später wirklich etwas fehlt, wird
es benannt: meist ein bis zwei zusätzliche Exporte aus der Steuerung.
Greift das in unsere Anlagensteuerung ein?
Nein. Ausgewertet wird, was die Steuerung ohnehin ausgibt — sie wird nicht
verändert und nicht ferngesteuert. Braucht es zusätzliche Exporte, macht das
der Programmierer Ihrer Anlage; der Aufwand dafür ist überschaubar.
Neue Sensoren oder Etiketten am Teil sind nicht nötig. Die Zuordnung läuft
über das, was Ihre Anlage bereits mitschreibt.
Wo läuft die Software, und wer bedient sie?
Bei Ihnen — auf einem Server oder einer virtuellen Maschine im Haus. Die
Anwendung holt die Daten selbst ab, wertet aus und meldet sich, wenn etwas
auffällt. Im Normalbetrieb bedient sie niemand.
Wer eine Auswertung öffnet, braucht keinen Ingenieur dafür: Sie ist auf die
Leute zugeschnitten, die an der Anlage stehen. Eine Einschulung von einer
Stunde genügt.
Was passiert mit unseren Daten?
Das fertige System läuft bei Ihnen im Haus — keine KI-Cloud, kein Abo. Für die
erste Demo stellen Sie freiwillig einen Auszug bereit: nur den, den Sie
freigeben, verschlüsselt übergeben und mit Vertraulichkeitsvereinbarung.
Ausgewertet wird er auf abgeschotteter Hardware in einem zugangsgeschützten Arbeitsraum, nicht in
einem fremden Rechenzentrum.
Rezepturen und Prozessparameter werden nicht gebraucht, um Auffälligkeiten zu
finden. Was ein Werkzeug sehen darf, wird vorher schriftlich festgelegt —
welche
Rahmenwerke dahinterstehen.
Was ist, wenn eine Sonde falsch misst?
Eine verkrustete oder dekalibrierte Sonde meldet sich nicht als defekt. Sie
liefert weiter Werte — nur die falschen, und die Steuerung übernimmt sie
widerspruchslos. Auffällig wird das oft erst über die Qualität, also spät.
Erkennbar ist es früher: Es gibt Größen aus verschiedenen Quellen, die
sich normalerweise gleichsinnig bewegen — Warendurchsatz und der Leitwert
hinter der Spüle etwa. Laufen sie auseinander, schlägt die Auswertung an und
benennt die auffälligsten Messstellen des Tages. Damit wissen Ihre Leute, wo
eine Kontrollmessung oder eine Kalibrierung ansteht — ohne einen einzigen
zusätzlichen Sensor.
Ersetzt das unsere Fachkräfte?
Nein — und eine Überwachung, die das verspricht, würde in der Galvanik nicht
halten. Krusten, mechanische Schäden und der tatsächliche Zustand einer
Anlage zeigen sich beim Hingehen, nicht in einer Zahlenreihe.
Was die Auswertung abnimmt, ist das Suchen: Sie sagt, welche Stelle
und welches Zeitfenster zuerst dran sind. Die Beurteilung bleibt bei Ihrer
Verfahrenstechnik und Instandhaltung — und die gewinnt genau die Zeit zurück,
die heute in die Fehlersuche geht.
Wie sehen wir, ob eine Prüfung wirklich an der Anlage stattgefunden hat?
Über zwei getrennte Spuren, die gegeneinander gerechnet werden: die Werte der
Anlage auf der einen Seite, die manuelle Kontrollmessung auf der anderen —
digital erfasst, per Handy direkt an der Anlage, statt auf einer Liste.
Überschreitet die Abweichung eine mit Ihnen vereinbarte Schwelle, entsteht
eine Meldung. Das belegt zweierlei auf einmal: dass gemessen wurde —
und dass die Sensorik zum selben Ergebnis kommt. Für Audits ist damit
dokumentiert, was sonst nur abgehakt ist.
Ob sich das für Sie lohnt, klärt sich in einer halben Stunde
Im Erstgespräch schildern Sie Ihre Situation und bekommen eine ehrliche Einschätzung — auch dann, wenn sie lautet, dass es sich für Ihren Betrieb noch nicht rechnet. Passt es nicht, wissen Sie das nach dieser halben Stunde und nicht nach drei Monaten. Für österreichische Betriebe können Förderungen die Kosten der späteren Schritte deutlich senken.