Ihre Leute kennen die Prozesse.
Die Werkzeuge dazu bauen sie sich selbst.

Ob die Werte aus der Steuerung kommen oder von Hand ins Badbuch — auswerten lässt sich beides. Ihre Fachkräfte werden dabei begleitet: ohne Programmierkenntnisse und ohne neue Anlagentechnik.

Ein Badbuch, das mitrechnet

Die Analysenwerte werden eingetragen wie bisher — von Hand, Bad für Bad. Daraus entstehen die Kurve mit den Grenzen, die Meldung beim Überschreiten und der Dosiervorschlag in Litern — über neun Zonen einer Vorbehandlungslinie.

Entstanden nach dem Arbeitsweg, der weiter unten beschrieben ist. Die Rechenwege stammen aus einem technischen Datenblatt, der gezeigte Verlauf ist nachgestellt — es sind keine Betriebsdaten darin.

Vier Dinge, die danach anders sind

Antworten ohne Wartezeit

Fragen wie „warum steigt der Ausschuss nach dem Wochenende“ beantwortet Ihr Team künftig selbst — in Stunden statt in Projekten. Auch dann, wenn die Werte heute noch auf Papier stehen.

Eine Datengrenze, die hält

Bevor die erste Auswertung läuft, steht schriftlich fest, welche Daten ein Werkzeug sehen darf. Das schützt Ihre Rezepturen — und im Streitfall Ihre Position.

Werkzeuge, die Ihnen gehören

Was im Kurs entsteht, bleibt bei Ihnen — samt Quellcode und Regelwerk, ohne Wartungsvertrag als Bedingung. Was an Lizenzen für Umgebung und KI nötig ist, steht vorher auf dem Tisch.

Nachwuchs, der bleibt

Lehrlinge und junge Fachkräfte arbeiten mit Werkzeugen, die sie selbst gebaut haben. Das bindet stärker als jede Schulung von der Stange.

Verkauft wird hier keine fertige Software, sondern der Arbeitsweg dahinter — und am Ende steht ein lauffähiges Werkzeug, das Ihnen gehört, so wie das Badbuch oben. Wie eine fertige Auswertung aus dem laufenden Betrieb aussieht, steht dagegen auf der Demo-Seite.

Gearbeitet wird nach einem festen Entwicklungsablauf

Eine KI schreibt ein Programm in zehn Minuten. Ob man dem Ergebnis trauen kann, entscheidet nicht das Modell, sondern der Ablauf drumherum: schriftliche Anforderung am Anfang, ein vorher vereinbartes Abnahmekriterium am Ende, und jeder Stand dazwischen versioniert. Wer aus der Serienfertigung kommt, kennt das als Lastenheft, Freigabestufe und Nachweis — hier gilt es für Software.

Der Ablauf

Fünf Schritte, bei jeder Auswertung dieselben

Ihre Leute lernen nicht ein Werkzeug, sondern diese Reihenfolge. Sie trägt auch die nächste Auswertung — und die übernächste, wenn das Werkzeug längst ein anderes ist. Das erste Werkzeug ist dabei oft die Erfassung selbst: eine Eingabe, die den Wert gleich prüft und einordnet, statt ihn nur abzulegen.

Anforderungschriftlich, in Ihren Worten
→
Datengrenzewas das Werkzeug sehen darf
→
Bauenbauen, prüfen, korrigieren
→
Abnahmeam vereinbarten Kriterium
→
Freigabejeder Stand nachvollziehbar

Der Datenschutz steckt im Ablauf — als Schritt zwei, nicht als Formular am Schluss. Wie weit er geht, entscheiden Sie; die drei Abstufungen stehen gleich darunter. Welche Prüfungen dabei laufen.

Die Datengrenze

Der sichere Umgang damit wird mitgeschult: Ihre Leute lernen, welche Angaben ein Werkzeug sehen darf und welche nicht — das schützt die Daten im Alltag zuverlässiger als eine Vorschrift im Ordner. Nicht die Daten wandern zum Werkzeug, sondern das Werkzeug entsteht bei Ihnen. Wie eng die Grenze liegt, entscheiden Sie — in drei Abstufungen.

Abstufung 1

Unkenntlich machen

So weit, wie der Fall es verlangt

Anlagen- und Sensorbezeichnungen werden ersetzt — bis hin zu Platzhaltern, aus denen sich Ihr Prozess nicht mehr ablesen lässt.

Abstufung 2

Ganz lokal

Bei hohen Anforderungen

Dann läuft die gesamte Umgebung ohne Internetverbindung auf Ihren Rechnern, und kein Wert verlässt das Haus.

Abstufung 3

Nach anerkannten Regeln

Regelmäßig nachgezogen

Die Vorgaben sind an ISO/IEC 27001 orientiert und werden zyklisch überprüft — derselbe Ablauf, nach dem hier Software für den Produktivbetrieb entsteht.

Der Satz, auf den es ankommt: Ein Geschäftsgeheimnis verliert seinen Schutz bereits durch die Weitergabe ohne Vertraulichkeitsvereinbarung — ein tatsächlicher Abfluss ist dafür nicht nötig. Deshalb steht die Einstufung im Kurs vor der ersten Auswertung, nicht danach. Welche Rahmenwerke dahinterstehen.

Das Lernwerkzeug „Giftschrank“

Für die Fachberufsschule ist nach genau diesem Arbeitsweg ein Lehrmittel zur Gefahrstofflagerung entstanden: Lehrlinge stellen Gebinde in einen virtuellen Giftschrank, das Werkzeug prüft sofort Zusammenlagerung, Segment und Menge. Der Kern ist eine Regel, nicht das Programm — Cyanid und Säure ergeben Blausäure. Wer diese Meldung einmal selbst ausgelöst hat, vergisst sie nicht mehr.

Fachlich noch nicht abgenommen; die Rechtsgrundlagen sind mit Fundstelle und Abrufdatum dokumentiert. Gezeigt als Beispiel für den Arbeitsweg, nicht als fertiges Produkt.

20Stoffe aus der Galvanik mit CAS und H-Sätzen
24Aufgabenszenarien mit Auflösung
213automatisierte Prüfungen im Qualitätsgate
0Server, Installation oder Internet nötig
Bildschirmansicht des Lernwerkzeugs: Natriumcyanid und Salzsäure stehen im selben Segment, der Prüfbericht meldet in Rot die Bildung von Blausäure
Der Lehrsatz in einem Bild: Ein Lehrling stellt Cyanidsalz und Beizsäure zusammen ins Giftsegment, weil beide „zum Verzinken gehören“. Das Werkzeug meldet sofort, was daraus entsteht — mit Fundstelle.
GalvanoCalc & Learn

GalvanoCalc & Learn ist eine kostenlose Lern- und Arbeitsplattform für die Galvanotechnik, entwickelt von Timo Leuthold. Wer Grundlagen festigen oder im Betriebsalltag schnell etwas nachrechnen will, findet dort einen guten Einstieg.

Zu GalvanoCalc & Learn →

Fünf Schritte, jeder einzeln beendbar

Der Ablauf darüber beschreibt, wie eine einzelne Auswertung entsteht — hier steht, wie wir anfangen. Der Aufwand bei Ihnen bleibt klein: eine Stunde zum Einstieg, danach Einheiten von einer halben Stunde. Aufhören lässt sich nach jedem Schritt, ohne Begründung.

1

Erstgespräch

30 Minuten am echten Arbeitsplatz, online. Danach wissen Sie, ob das zu Ihrem Betrieb passt — und was es nicht kann.

kostenlos
2

Demo an Ihren Daten

Sie stellen einen Auszug bereit, wir bauen daraus die erste Auswertung. Freiwillig und vertraulich — und danach reden wir über etwas Konkretes statt über Möglichkeiten.

auf Anfrage
3

Einrichtung

Werkzeuge, Zugänge, Regelwerk und die Datengrenze. Am Ende steht ein Arbeitsplatz, an dem sicher gearbeitet werden kann — ab hier bleibt alles im Haus.

auf Anfrage
4

Werkstatt

Ihre Leute bauen ihr erstes Werkzeug — erst an synthetischen Übungsdaten, dann an einer echten Frage aus Ihrem Betrieb. Und lernen, das Ergebnis zu prüfen. In halbstündigen Sitzungen, damit die Produktion weiterläuft.

auf Anfrage
5

Begleitung

Wenn aus dem Versuch Produktion wird. Dann zählt Verlässlichkeit statt Tempo — und wir schauen mit drauf.

auf Anfrage

Vier Fragen, vier Antworten

Brauchen unsere Leute Programmierkenntnisse?

Nein. Beschrieben wird in normalem Deutsch, was gesehen werden soll — den Rest baut das System. Gebraucht wird jemand, der Ihre Prozesse kennt und beurteilen kann, ob ein Ergebnis stimmt. Genau das können Ihre Fachkräfte, und genau das kann keine Software.

Wie viel Zeit müssen wir einplanen?

Das Erstgespräch dauert 30 Minuten und kostet nichts. Danach entscheiden Sie, ob es weitergeht — jeder Schritt ist einzeln beendbar und wird einzeln abgerechnet.

In der Werkstatt arbeiten Ihre Leute an einer eigenen Frage aus dem Betrieb. Der Nutzen entsteht dabei sofort: Am Ende steht eine Auswertung, die Sie vorher nicht hatten — nicht erst nach dem letzten Kurstag.

Was bleibt bei uns, wenn Sie wieder weg sind?

Die Anwendung, die Ihre Leute gebaut haben — samt Quellcode — und die Umgebung, in der sie entstanden ist, auf Ihren Rechnern. Dazu die schriftliche Datengrenze und der Arbeitsweg, mit dem die nächste Auswertung entsteht.

Verlassen dabei Betriebsdaten das Haus?

Nein. Vor der ersten echten Auswertung wird schriftlich eingestuft, welche Daten ein Werkzeug sehen darf, welche nur aufbereitet und welche nie. Ausgewertet wird danach auf Ihren Rechnern; bei hohen Anforderungen läuft die gesamte Umgebung ohne Internetverbindung.

Wofür die Werkstatt gedacht ist — und wofür nicht

Passt gut, wenn …

  • in Ihrem Betrieb Werte aufgeschrieben werden, die danach niemand mehr ansieht — im Badbuch, in einer Tabelle oder im Prüfprotokoll
  • jemand im Haus neugierig ist und die Prozesse kennt: Meister, Laborkraft, Lehrling im dritten Jahr
  • Sie die Erfassung und den Umgang mit KI selbst in die Hand nehmen wollen, statt beides einzukaufen
  • Betriebsdaten im Betrieb bleiben sollen

Dafür ist sie nicht gedacht

  • Als System, das ganz ohne Ihre Leute läuft — das gibt es nicht, bei niemandem. Gebraucht werden eine Stunde zum Anfang und danach halbe Stunden von jemandem, der den Prozess kennt. Mehr aber auch nicht
  • Für Konzerne mit eigener IT- und Datenabteilung — dort sitzen die Fachleute bereits im Haus. Gemacht ist die Werkstatt für kleine Betriebe, die dafür keine eigene Abteilung haben und auch keine brauchen wollen
  • Als Grundlage für produktionskritische Entscheidungen ab Tag eins — dafür ist die Standortanalyse der Einstieg

Welche Frage würden Sie zuerst stellen?

Wenn Sie mögen, schauen wir uns in einer halben Stunde an, welche Ihrer Fragen sich mit den vorhandenen Daten beantworten lässt — und welche nicht. Sie müssen dafür nichts vorbereiten und nichts entscheiden.

Über zwanzig Jahre Galvano- und Oberflächentechnik — Lehre bis Meister, Physikstudium. Die eingesetzten KI-Modelle wurden von TÜV AUSTRIA (Trusted AI / TRUSTIFAI) geprüft.

Kostenloses Erstgespräch buchen